Großes Spektakel um den kleinen König

Juffilager Hohenlimburg 2013 - Ritter Aufnaeher auf der KluftInmitten der beschaulichen Länderein von RuhrSau, Heimat und Schutzpfand seiner Hoheit dem “kleinen König” von Tigges, begab sich an diesem Wochenende großes. Lautes, vor allem blaues und dennoch großes.

Gut Einhunderfünfzig geladene Gäste, seinerzeit noch niederer Herkunft beiderlei Geschlechts, versammelten sich in den Ruinen des Herrenhauses zu Hagen-Hohenlimburg zum Treffen der neuen blauen Ritteranwärter und holden Mägde. Hatte der König doch kurz zuvor zu diesem Spektakel gerufen, um feststellen zu lassen ob die Anwartschaft der blaun betuchten Volkes Stufe auf Adel, Ehre und Auszeichung im Stand der Edelmannen und -Frauen seine Berechtigung fände. Um es vorweg zu nehmen: Auf ein solches Aufgebot an Ritterlichkeit, Mut, Hilfbereitschaft, zähen Durchhaltevermögens und Wetterfestigkeit hatte das hohe Haus vorher kaum gezählt, weniger noch ein solch glorreiches Verhalten vorhergesegt.

So begann das Spektakel schon am Tage des Sams, geführt von dem mehr berüchtigt als berühmten Ritter Björrn vom Berge am blauen Strom, in wohl kaum zu übertreffender Gemeinschaftlichkeit. Die versammelte Gastwartschaft und deren Herrenknechte teilten sich in Runensteingeführte Zünfte, diese sich selbst verteigend, helfend und verbunden sich Aufgaben zu stellen hatten. Neu ausgerüstet, hatte der König doch nicht an Kriegs- und Handwerklicher Ausstattung sparen lassen, traten die Zünfte ihre abenteuerlichen Reisen an, den Schatz des kleinen Königs, der einem hinterhältigen Angriff fieser Raubritter zum Opfer fiel, in das hohe Haus zurückzuholen. Prüfung folgte auf Prüfung, doch fast schon am Ende des ersten Tages wurde – so unmöglich es erst schien – tatsächlich der Schatz mit Hilfe des edlen Torwächters und Ritters Sankt Christopherus in den Kerkern der Limburg entdeckt. Die Lindwürmer, blutige Tjoste und harten Entbehrungen des Tages waren dank der Ritterlichkit der Hunderschaft auch schnell vergessen, als, gestütz von den unermüdlichen Küchenknechten und Mägden, ein Rittermahl aufgetragen wurde das noch lange seinesgleichen im ganzen Lande suchen wird. Doch unermüdlich stählte das gemeine Volk auch weiterhin die halbe Nacht hindurch die Körper- und Geisteskräfte um dem nächsten Tag bestgerüstet entgegen zu treten.

ruhrsau_hohenlimburg_2013_rittersaalSogar dem Ritter vom Berg am blauen Strom, hielt es sich doch bisher ungeschlagen und nur selten überrascht mit Ihm, ward am Folgetag großes Erstaunen zuteil. Ein Jahrmarkt zur Belustigung hatte der König ausgelobt, doch insgeheim sollten dennoch besonders schwierige Aufgaben bestanden werden – ablenkend begleitet von Spektakel, Hexenwerk, Genuss und Reitgetier. So verhielt es sich denn auch, doch Ablenkung und pöbelhaftes Nehmen ward nimmermehr gesehen. Mit Applaus und Zustimmung bestand die blaue Armee alle dieser Herausforderungen, eine besser noch als die andere. So blieb es angesichts des gegebenen versprechens seiner Hoheit nicht anders möglich, als das Urteil vollstrecken zu lassen: Der ehrenvolle Ritterschlang für die versammelte blaue Stufe.

Bleibt dem fahrenden Volk noch zu erwähnen, das besagte Festlichkeit in nie gekannter Ordnung und Geschwindigkeit ein hochjauchzendes Ende fand. Die neuen Ritter und deren Knechte liessen nicht ab, aufzuräumen, abzubauen und die Herrenhäuser in weit besserem Zustand zu hinterlassen als vorgefunden. Seiner Hochachtlichkeit der denkenden Vorbereitung, seiner Hocheit dem kleinen König von Tigges und dem strengen Ritter vom blauen Berg am Strom möchte sehr vesichert sein, Ihre Dankbarkeit in angemessener Weise zum Ausdruck zu bringen. Die hohen Häuser bedanken sich für all die großartige Hilfe, die kleinen Handgriffe, die stetige Zuverlässigkeit, die kleinen, mittleren und großen notwendigen Dienste und vor allem die vollbrachte Ritterlichkeit aller Gäste. Ein solches Lager habe es in keiner Erinnerung je gegeben und es wird auch noch sehr lange in bester Erinnerung bleiben. So wünschen die hohen Häuser auch euch, gehabt euch vollauf zu wohl. Die Bezirksleitung und die Leiter in den Bezirkslanden zu RuhrSau.

Wichtig: Wir sammeln grade noch Fotos und Bilder dieses Wochenendes und veröffentlichen diese dann noch hier. Wenn du Fotos, Informationen oder auch gerne weiteres Feedback beisteuern möchtest, melde dich bitte bei dem kleinen König Dirk  (dirktigges(at)arcor de)  .

Update: Fotogalerie der DPSG St. Marien Witten »

Juffi Bezirkslager

Liebe Juffis, liebe Juffileiter,

das Mittelalter- Spektakel für die Jungpfadfinderstufe startet am 16.03.2013 beim Stamm Hagen Hohenlimburg.

Die Anmeldung zum großartigen Mittelalterlager findet ihr hier: Bezirkslager Einladung

Für alle Leiter ist hier alles Organisatorische nachzulesen: Leiterbrief

Jetzt liegt es an euch das Lager mit eurer Anwesenheit zu bereichern…

Meldet euch an und werdet Teil dises historischen Ereignisses!

Juffiparty

Schriftzug Juffiparty

Die Juffis feiern

Wir wollen feiern – und zwar mit euch:

Den Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfindern im Bezirk Ruhr- Sauerland

Wann: 27.01.2012

Beginn: 18.30 Uhr

Ende: 21.00 Uhr

Wo: In den Gruppenräumen von St. Elisabeth Hagen (Scharnhorststr. 25, 58097 Hagen, Anfahrtsbeschreibung unter http://www.dpsg-hagen.de/kontakt/ )

Euch erwarten:

Eine Megaparty mit bester Musik, ein Süßigkeitenbuffet, eine Bar mit coolen Getränken, lustige Partyspiele … und noch mehr!

Der Eintritt beträgt 2 €

(Dafür sind Getränke und Essen frei)

Wir freuen uns auf euch

Der Juffi- Bezirksarbeitskreis

Jungpfadfinder

Mädchen und Jungen können im Alter von 10 Jahren Mitglieder der Jungpfadfinderstufe werden. Neben ehemaligen Wölflingen sind auch Neueinsteiger willkommen. Gemeinsam mit den Leiterinnen und Leitern bilden sie den Jungpfadfindertrupp.

Für Jungen und Mädchen in der Jungpfadfinderstufe stellt das Leben ein großes Abenteuer dar, sei es die eigene Entwicklung, das Engagement in der Gesellschaft oder die Auseinandersetzung mit dem Glauben.

Verantwortung gegenüber sich selbst

Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder übernehmen zunehmend Verantwortung für die eigene Weiterentwicklung und die Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Sie lernen sich als einzigartige Persönlichkeit mit all ihren Stärken und Schwächen kennen und nehmen ihre Rolle in und für Trupp und Gesellschaft wahr. Im Trupp haben alle die Möglichkeit, sich selbst eine Meinung zu bilden und diese zu vertreten. Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder begegnen Anderen mit Achtung und Respekt. Sie gehen Achtsam mit sich selbst um, entwickeln Selbstvertrauen und Körperbewusstsein. Sie suchen nach eigenen Werten für ihr Handeln.
Das „Gesetz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder“ geben Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfindern Orientierungshilfen bei der Weiterentwicklung und Entfaltung ihrer Persönlichkeit.
Das Leben im Trupp macht den Mitgliedern der Jungpfadfinderstufe Mut, zu sich selbst zu stehen. Der Trupp bietet Raum für die charakterliche, körperliche und gesundheitliche Entwicklung der Mädchen und Jungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Verantwortung gegenüber der Gesellschaft

Im Trupp erleben Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder Gemeinschaft, in der sie eine Balance zwischen ihren persönlichen Interessen und den Interessen anderer und der Gruppe finden müssen. Sie lernen bei dieser Auseinandersetzung, sich auf die Meinungen und Werte anderer einzulassen, diese zu verstehen und kritisch zu hinterfragen. Alle sind gefordert, sich selbstständig eine Meinung zu bilden.
Bewusst richtet der Jungpfadfindertrupp seinen Blick auf sein Lebensumfeld und die Gesellschaft. Wahrnehmungen und Eindrücke werden hinterfragt und durch die Auseinandersetzung im Jungpfadfindertrupp entwickeln die Gruppenmitglieder ihr eigenes Wertesystem weiter.
Die Werte spiegeln sich im Handeln der Einzelnen und in den Aktionen des Jungpfadfindertrupps wider. Es wird Verantwortung für die Gesellschaft übernommen und diese in kleinen Schritten zum Besseren verändert.
Im Jungpfadfindertrupp werden gesellschaftlich verfestigte Geschlechterrollen und Aufgabenverteilungen bewusst gemacht und wird das Ausprobieren von neuen Rollen gefördert.
Der Jungpfadfindertrupp achtet besonders auf die Auswirkungen seines Handelns auf andere und die Umwelt. Im Truppleben wird bewusst ein Gegenpol zur Hektik und Schnelllebigkeit des Alltages gesetzt. Mit einfachen Mitteln wird erfahrbar, wie das Leben in der Gemeinschaft gestaltet werden kann. Hierbei helfen die Methoden der Jungpfadfinderstufe. Die Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder lernen, gleichberechtigt in der Gruppe, aber auch gegenüber der Gesellschaft zu handeln.

Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder begegnen Menschen anderer Länder und Kulturen. Dabei lernen sie die kulturelle und soziale Vielfalt ihrer Gesellschaft kennen und erfahren diese als Bereicherung.

Verantwortung gegenüber Gott

Für Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder hat die Entfaltung als christlicher Mensch eine besondere Bedeutung, da gerade in diesem Alter Glaube und Kirche kritisch hinterfragt werden. Die Mädchen und Jungen erleben als Georgspfadfinder, wie bereichernd und hilfreich der Glaube an Gott sein kann. Aufgrund gemeinsamer spiritueller Erfahrungen im Trupp lernen sie die Möglichkeiten eines gelebten Glaubens kennen. Durch die bewusste Auseinandersetzung mit den Inhalten und Formen des christlichen Glaubens entscheiden sich die Mitglieder der Jungpfadfinderstufe für ihren Glauben. Glaube kann nicht verordnet werden, sonst würde dies gerade im Jungpfadfinderalter zu Verweigerung führen. Durch das Wecken und Stärken ihres eigenen aufrichtigen Interesses können Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder Glauben tatsächlich erleben und sich für die Kirche begeistern.

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